21. Mai 2017

Meski / MA


(Februar 2017) Nach zwei Nächten in Fès haben wir uns auf den Weg nach Meski begeben. Leider in Google Maps nicht als Ort zu finden. Es ist ein kleiner Ort inmitten einer Oase im Südwesten Marokkos. Südlich Errachidias, aber noch nördlich von Merzouga. 

Generell ist Marokko ein gebirgiges Land mit dem Rifgebirge im Norden, gefolgt von mittlerem, dem hohen Atlas und dem Antiatlas im Süden. Viele Pässe, Schluchten, Kurven, steinig, aber auch wieder sehr grün.


Auf unseren 350km bis Meski führte uns der Weg im Februar noch durch Schnee. Marokko bietet sogar Skigebiete, allerdings meist ohne Infrastruktur wie Skilifte!, ich würde daher eher eine Skitour empfehlen ;-)
Ja, richtig Störche im Schnee
 

Links der Campingplatz
Meski liegt in einer Ebene umgeben von Steinwüste, zumindest seh ich das so. Ein paar Meter vor der Ortschaft geht eine schmale gepflasterte Straße rechts durch einen Torbogen ab. Dort kommt ihr zu einem Campingplatz. Gelegen an einem Bach mit unglaublich klarem Wasser. Ich würde auch eher in diesen zum baden springen, als in die Duschen des Campingplatzes ;-)
Wäsche waschen

Für mich war es das erste Mal eine Oase zu sehen. Links, rechts überall Steinwüste und plötzlich eine kilometerlange Schlucht mit Palmen, Getreideanbau und diesem klaren Fluss welcher sich seinen Weg bahnt. Echt beeindruckend.

Das zerstörte Meski
Am ersten Abend haben wir einen kurzen Spaziergang zur Ruine der alten Stadt Meski gemacht, welche durch ein Erdbeben in sich zusammengestürzt ist. Im Sonnenuntergang ein schöner Anblick.
Meski im Sonnenuntergang
Stein, Fels und dann diese Oase in der Schlucht
Am Folgetag ging es in einem paar Stunden Spazier-
gang am Rande der Schlucht oberhalb der Oase und teils durch die Oase. Sonnig und wieder windig ist es ein wenig schwer die richtige Kleidung anzuhaben ;-) Nachts wurde es entsprechend kalt bis 4 Grad, also guten Schlafsack mitbringen!


Die Ruine von Meski

Hinter diesen Steinmauern lebt eine Beduinenfamilie

Ziegenstall

Die Oase erstreckt sich sehr weit

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25. März 2017

Fès / MA

Knapp über drei Wochen Zeit um mit dem Auto von München bis in den Senegal zu reisen. Die Fahrt von München zur Fähre nach Algeciras / ES galt in dieser Tour als Anreise. Etwa 2600km bestritten wir von 8Uhr früh bis Mittag 12Uhr des Folgetages ;-)
Hierbei hat es sich bewährt mit einem MB Kombi unterwegs zu sein, in welchen eine Isomatte perfekt passte und wir uns nach Einbruch der Dunkelheit im zweistundentakt abgewechselt haben um ein Ründchen zu schlafen. 

Mit der Fähre gibt es zwei Orte von welchen ihr überlegen könnt, wir sind von Algeciras nach Tanger Med übergesetzt. Wenn ihr mit dem Auto in Marokko einreist, heißt es erstmal Zettel ausfüllen, polizeilich melden und das Auto steht letztlich auch im Reisepass des Halters, denn ausreisen dürft ihr nur wieder MIT dem Auto.

Von Tanger Med ging es für uns noch weiter ins 68km entfernte Martil im Osten, wo wir uns für eine Nacht am Campingplatz erstmal ausgeschlafen haben.

Am Folgetag ging es über etliche und noch mehr Kurven 239km nach Fès wofür wir ganze 6,5 Stunden gebraucht haben.
Leckere frische Orangen zum Mittagessen

Zum Abend haben wir Fès erreicht und mit Hilfe eines Taxis unser Riad Raouia gefunden. Sehr schöne Zimmer im orientalischen Stil, mit Klimaanlage und gutem Frühstück.

 



Wer soll das denn
alles essen...












Beim Abendessen ums Eck bestellten wir ein halbes Hähnchen mit Pommes und bekamen das...

Den nächsten Tag verbrachten wir mit einer fantastischen Stadtführung durch Waffi. Er spricht fließend Deutsch, Englisch, Französisch zudem noch Italienisch und Polnisch (Telnr folgt, in seine Emails schaut er nicht so oft ;-) ). Die Führung ging über knapp sieben Stunden, durch Park, Medina und mehr. Ich kann ihn nur empfehlen, solltet ihr nach Fès kommen. 



Hier ein paar Eindrücke:

Blick auf Fès

Tor in die Medina
In der Medina


Gedenksteine, alles Handarbeit


Im Feuer gebogen, wird es im Wasser gekühlt


Die größte Gerberei - links Kalk und rechts Naturfarben
(Taubenmist, Mohn,...) zum einfärben


Fès und Marrakech werden häufig verglichen. Mir hat Fès besser gefallen als Marrakech, da in der Medina / Altstadt die Zünfte noch alles selber machen. Marrakech hingegen (was ich gesehen habe) bereits fertiggestellte Produkte verkauft und sehr touristisch ist. Aber ist selbstverständlich subjektiv.

12. Februar 2017

Halbinsel Sao Lourenco - Madeira / PT

Eine einfache Tour ging im letzten Jahr noch auf die Halbinsel Sao Lourenco. Die Halbinsel ist ganz anders als die Insel selbst, sehr trocken, felsig und sandig. Du siehst sie auch von einigen Bergen. 

Das Ziel in Sicht...links rum
Mit dem Bus 113 kannst Du von Funchal oder auch Machico in den Osten nach Baìa d' Abra fahren. Im Rother Führer ist die Tour mit 3 Stunden ausgewiesen, es geht auch schneller.
Der Höhenunterschied liegt bei 400m im An- und Abstieg. 
Die Routenführung, von einer kleinen Schleife mittig abgesehen, ist Hin- wie Rückweg.

Der Abstecher nach links mit seinen Felsformationen
Dem Weg einfach immerzu folgen, ergreift die Möglichkeit wenn sie sich Euch bietet für ein paar Meter links abzubiegen. Ein kurzes Stück und es zeigt sich ein toller Blick auf spitze Felstürme welche im Meer aufragen.
Weiter der Route geht diese eine Treppe hinauf, den Weg könnt ihr auch im Folgenden nicht verfehlen. 
Noch seilgesichert, aber die Landzunge ist bereits überwunden
Ein gutes Stück später  müsst ihr eine Landzunge überschreiten, links und rechts geht es steil nach unten, diese Passage ist aber seilgesichert.

Der Gipfel ist der letzte Anstieg und im Vordergrund die "Oase"
Wenn ihr diesen Part überstanden habt und noch ein Stück weitergegangen seid, werdet ihr es kaum glauben, aber ihr seht wirklich eine Art Oase. In der kargen Landschaft steht ein Haus, die Casa do Sardinha mit Palmen umgeben. Links des Hauses wurde durch die Umweltbehörde ein Rundweg angelegt (welchen ich nun eher unspannend empfunden habe). Hinter der Casa erhebt sich ein "Berg", von welchem sich Euch eine fantastische Sicht auf noch dahinter liegende Inseln und Madeira bietet. 
Blick vom Berg auf noch weitere Inseln.
Hier kommt ihr aber nicht weiter
Blick zurück zum Startpunkt und Madeira Insel

Ich habe mich auf dem Rückweg etwas gespurtet, damit ich nicht auf den Bus warten musste, denn dieser fährt im Schnitt nur alle Sunde. Ich musste aber auch meinen Rückflug erwischen, ansonsten natürlich Natur und Sonne genießen. 

Vergesst nicht Wasser mitzubringen, auch am Parkplatz gibt es keine Möglichkeit etwas zu kaufen. Wenn ihr noch baden gehen wollt, ein wenig Fahrzeit auf dem Weg scheint es einen schönen Strand zu geben. Dieser heißt es ist am Wochenende allerdings ziemlich überlaufen.